Journalisten sind schnell, kontaktfreudig und haben wenig Zeit. Damit sind sie wie gemacht fürs Speeddating: 50 Teilnehmer der Jugendmedientage kommen am 16. Oktober 2010 ins ifp. Hier treffen sie Absolventen und Referenten der katholischen Journalistenschule, unter anderem SZ-Reporter Holger Gertz, ARD-Moderatorin Claudia Schick und Rom-Korrespondent Martin Zöller. Ein "Date" dauert zehn Minuten, dann geht es weiter zum nächsten Gesprächspartner. Nebenbei lernen die Nachwuchsjournalisten die Studios und Seminarräume des ifp kennen. Das ifp ist Sponsor der Jugendmedientage. (bus)
Journalisten aus 7 Ländern Mittel- und Osteuropas zu Gast
18. Juli 2010
15 Journalistinnen und Journalisten aus sieben Ländern besuchen seit heute das 18. Seminar für Deutsch sprechende Journalisten aus Mittel- und Osteuropa. Diese kommen aus Belarus, Kroatien, Rumänien, Russland, der Slowakei, Tschechien, der Ukraine und Ungarn. Beim "Ostkurs 2010" werden Nachrichten, Reportagen und Interviews trainiert. Außerdem besuchen die Ostkurs-Teilnehmer während der dreiwöchigen Weiterbildung mehrere Rundfunk- und Zeitungsredaktionen in München. Gefördert wird der Ostkurs 2010 wird unter anderem von Renovabis in Freising, von der Edith-Haberland-Wagner-Stiftung in München, der KNA-Promedia-Stiftung in Bonn, dem Katholischen Pressebund in Bonn und dem Förderverein des ifp (Fifp).
Seit dem Start dieser Seminarreihe im Jahr 1993 haben 248
Journalistinnen und Journalisten aus 19 Ländern daran teilgenommen.
Diese kamen aus den EU-Mitgliedstaaten Bulgarien, Lettland, Litauen,
Polen, Rumänien, der Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn, aus
Bosnien-Herzegowina und Serbien sowie den Nachfolgestaaten der
ehemaligen Sowjetunion (Russland, Aserbaidschan, Armenien, Belarus, Georgien,
Moldawien, Tadschikistan und der Ukraine). (rub)
Für Volontäre an Tageszeitungen bietet das ifp auch in den kommenden beiden Jahren wieder Grund- und Aufbaukurse an. Die zwei aufeinander
aufbauenden je 14-tägigen Grundkurse dienen der systematischen
Einführung in den Journalistenberuf. Ergänzt werden diese durch
14-tägige Aufbaukurse für Volontäre im zweiten Ausbildungsjahr. Die Grundkurse des ifp starten jeweils im Januar,
April und im November. Die dazu gehörenden Grundkurse II folgen jeweils
rund ein halbes Jahr später. (rub)
Das Jahrestreffen 2011 wird vom 18. bis 20.11.2011 in Düsseldorf stattfinden. Eingeladen werden dazu wieder alle Absolventen und Auszubildenden des ifp. Bitte merken Sie sich den Termin bereits vor. (rub)
Pater-Wolfgang-Seibel-Preis 2010
08. Juli 2010
Beim Jahrestreffen vom 5. bis 7. November 2010 in Stuttgart verleiht der Förderverein des ifp zum fünften Mal den Pater-Wolfgang-Seibel-Preis. Er zeichnet gute, wenn möglich herausragende Arbeiten junger Stipendiaten sowie von Volontären in der katholischen Presse und im kirchlichen Privatfunk aus. Bewerbungsschluss ist der 01. September. Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert. Vergeben wird die Auszeichnung in zwei Kategorien: Für Print/Online-Arbeiten sowie für Hörfunk- oder Fernseh-Produktionen, dotiert mit jeweils 1.500 Euro. Der Förderverein prämiert Arbeiten, die zwischen dem 1. August 2008 und dem 31. Juli 2010veröffentlicht worden sind. (bus)
Clemens Behr (ifp-Volontärsjahrgang 1996) hat beim "Rundfunkpreis
Mitteldeutschland - Hörfunk 2010" den Länderpreis Sachsen bekommen.
Prämiert wurde sein bei Hitradio RTL gesendeter Beitrag "Was einen ‚guten
Hirten‘ ausmacht: Besuch bei einem sächsischen Schäfer". (rub)
Journalistenreise 2010 nach Budapest (Ungarn) - Jetzt anmelden
01. Juli 2010
Das ifp setzt auch in diesem Jahr seine Reihe der Journalistenreisen in die Hauptstädte Mittel- und Osteuropas fort. Nach den Journalistenreisen nach Bratislava (Slowakei), Vilnius (Litauen), Prag (Tschechien) und Warschau (Polen) führt die Journalistenreise 2010 vom 26. bis 29. September nach Budapest. Teilnehmen können jüngere Absolventen und Auszubildende des ifp sowie junge
Mitglieder der Gesellschaft Katholischer Publizisten Deutschlands (GKP). Die Zahl der Plätze ist begrenzt. Anmeldeschluss ist am 15. Juli 2010. (rub)
ifp-Volontäre veröffentlichen Online-Dossier beim BR
01. Juli 2010
Zum zweiten Mal hat das ifp im Aufbaukurs der Kirchenzeitungs-Volontäre erfolgreich mit dem Bayerischen Rundfunk kooperiert. Im Seminar "Onlinejournalismus" recherchierten und produzierten die Volontäre gemeinsam mit Referent Volker Matthies und Studienleiter Burkhard Schäfers ein multimediales Dossier für BR-online. Sie gehen darin der Frage nach, wie sich die Berufswelt für Hochschulabsolventen in Zeiten von Bologna, wachsendem Druck und befristeten Jobs grundlegend verändert:
Wie steige ich ein? Wie steige ich aus? Was ist mit Familie? Und was interessiert Personaler und Head Hunter wirklich? (bus / Foto: Riedl)
Heribert Prantl wird Mitglied der Chefredaktion der SZ
30. Juni 2010
Prof. Dr. Heribert Prantl (ifp-Stipendiatenjahrgang 1975), Ressortleiter Innenpolitik der Süddeutschen Zeitung, wird Mitglied der Chefredaktion der Süddeutschen Zeitung. Wie der Verlag heute mitteilte, soll Kurt Kister zum 1. Januar 2011 Chefredakteur der Zeitung und damit Nachfolger von Hans Werner Kilz werden, der seit 1996 die Redaktion der SZ leitet und Ende des Jahres ausscheiden wird. Wolfgang Krach als Stellvertreter und Heribert Prantl als Mitglied der Chefredaktion werden die Führung der Redaktion vervollständigen.
"Kurt Kister steht, ebenso wie Wolfgang Krach und Heribert Prantl, beispielhaft für die hohen Qualitätsansprüche, die innere Stärke und die Kontinuität dieser Redaktion", so Johannes Friedmann, Vorsitzender des Herausgeberrats. (rub/Foto: Archiv)
Deutsch-Französischer Journalistenpreis für Willi Steul
22. Juni 2010
Dr. Willi Steul (ifp-Stipendiatenjahrgang 1973), Intendant des Deutschlandradios, und Jean-Luc
Hees von Radio France wurden heute in Berlin - stellvertretend für alle Beteiligten - mit dem Hörfunkpreis des Deutsch-Französischen Journalistenpreis ausgezeichnet. Sie erhielten die mit 6.000 Euro dotierte Auszeichnung für
den Thementag „Radio France fait le mur" in Kooperation mit
Deutschlandradio.
Die Jury sah darin einen herausragenden
Beitrag zum deutsch-französischen Dialog. Die 24-stündige Livesendung
aus Berlin am 9. November 2009 erinnere in vielfältiger Weise, unter
anderem durch Interviews, Reportagen, Zeitzeugenberichte und eine
Konzertübertragung, an ein Ereignis, das die Weltgeschichte verändert
habe. Gleichzeitig schlage sie eine Brücke zur Gegenwart. Die
einzigartige Zusammenschaltung aller Programme von Radio France habe es
ermöglicht, die Bedeutung dieses Jahrestages einem Millionenpublikum
näher zu bringen.
Über hundert Mitarbeiter von Radio France waren
aus diesem Anlass vor Ort in Berlin, wo sie von deutschen Kollegen
tatkräftig unterstützt wurden. Diese Art der Kooperation entspricht in
beispielhafter Weise dem Ziel des DFJP, „deutsche und französische
Medienschaffende zur Zusammenarbeit anzuregen". (rub)
Spezialseminar zum Thema Trauma und Journalismus
22. Juni 2010
Den Zusammenhang von Trauma und Journalismus haben die Stipendiaten und Volontäre beim Spezialseminar im Liudgerhaus in Münster erkundet. Unter dem Titel "Ausnahmezustand. Wenn Journalisten berichten, wo Menschen leiden" bekamen die Nachwuchsjournalisten Tipps für den Umgang mit Betroffenen. Diskutiert wurde aber auch die Frage, wie Journalisten selbst traumatische Erlebnisse verarbeiten. Zum Auftakt des Seminars informierte Generalvikar Norbert Kleyboldt über das Bistum Münster. (ifu)
„Stimmungsmache oder Journalistenpflicht? Zur
Berichterstattung über sexuellen Missbrauch“, war der Titel der Juni-Veranstaltung von ifp im Gespräch. Es diskutierten: Annette Ramelsberger, Süddeutsche Zeitung, ifp-Direktor
Pfarrer Michael Broch und Nathanael Liminski, Initiator des Netzwerks 'Generation Benedikt'. Neu auf dem Podium ist Irmgard Deschler,
Traumatherapeutin und Traumafachberaterin des Vereins Wildwasser
München, eine Initiative gegen sexuellen Missbrauch. Die Veranstaltung
wurde von David Costanzo, tz, moderiert. (ifu)
Andrea Engelke, als Sachbearbeiterin für die Volontäre in der katholischen Presse, die Volontäre im privaten Hörfunk und Fortbildungsseminare zuständig, wird demnächst Mutter und verlässt daher das ifp vorübergehend. Um die Volontäre kümmert sich seit dem 1. Juni Iris Fischer (Foto links). Die gelernte Verlagskauffrau stammt aus dem Saarland. Sachbearbeiterin für Fortbildungen ist künftig Anna Hinz, die aus der Elternzeit zurückkehrt. Wir wünschen Andrea Engelke alles Gute und heißen Iris Fischer und Anna Hinz im ifp herzlich willkommen! (bus / Fotos: Marciniak)
Bilderrätsel beim ÖKT: Gewinner stehen fest
25. Mai 2010
Die Gewinner des ifp-Bilderrätsels beim Ökumenischen Kirchentag stehen fest. Christina Riedl, Praktikantin des ifp und Fotografin der Rätselbilder, war die Glücksfee des ifp (Foto). Die Gewinner werden in den kommenden Tagen schriftlich benachrichtigt. Unter allen richtigen Einsendungen hat das ifp zwei Übernachtungen im Doppelzimmer im ifp, ein Jahresabonnement des Rheinischen Merkurs und einen Büchergutschein verlost. 318 Rätselteilnehmer haben das Lösungswort "Pressefreiheit" herausgefunden. (ifu / Foto: ifu)
Jetzt für Studienbegleitende Journalistenausbildung bewerben
25. Mai 2010
Studieren und gleichzeitig Journalist werden? Das geht beim ifp in München bereits seit 40 Jahren. Noch bis 31. Mai läuft die Bewerbungsfrist für die Studienbegleitende Journalistenausbildung. 15 Stipendiaten nimmt die katholische Journalistenschule jedes Jahr auf. Die Ausbildung besteht aus Seminaren und Praktika in verschiedenen Medien und findet in den Semesterferien statt. Studienort und Studienfach sind freigestellt. Die Bewerber sollten unter 28 Jahren und nicht höher als im vierten Semester eingeschrieben sein. (ifu / Foto: ifp)
Dr. Robin
Mishra (Stipendiatenjahrgang 1990) wechselt vom Rheinischen Merkur ins Bundesministerium für Bildung und Forschung. Ab 1. Juni ist er Pressesprecher von Bildungsministerin Annette Schavan. Zugleich übernimmt Mishra die Leitung
des Pressereferates. Der 41-jährige Journalist und promovierte Jurist führt derzeit
noch das Hauptstadtbüro des Rheinischen Merkur. (ifu / Foto: privat)
Stipendiaten-Journal im Münchner Merkur - Jetzt zum Herunterladen
20. Mai 2010
"Viele Hände für ein Halleluja" lautet der Titel des Ökumene-Journals, das die Stipendiaten des Jahrgangs 2010 für den Münchner Merkur produziert haben. Das sechsseitige Journal lag der Wochenendausgabe des Merkurs vor dem Ökumenischen Kirchentag bei.
Erstmals schlossen die neuen Stipendiaten das Presseseminar mit einem Kooperationsprojekt zwischen einer Tageszeitung und dem ifp ab. "Es war super, ein Journal zu produzieren, das auch tatsächlich erscheint", sagte einer der Stipendiaten in der Seminarauswertung.
Inhaltlich wurden die Stipendiaten von Dr. Robert Arsenscheck, Chefreporter beim Münchner Merkur, und Studienleiterin Isolde Fugunt angeleitet. Für das Layout war die Münchner Designerin Regina Berg zuständig. Als Fotograf war Steffen Leiprecht dabei. (ifu / Foto: ifu)
Mit ifp-Reportern unterwegs auf dem Ökumenischen Kirchentag
18. Mai 2010
Der Zweite Ökumenische Kirchentag hat in den vergangenen Tagen mehr als 130.000 Menschen nach München gelockt. Mittendrin waren auch die Volontäre und Stipendiaten des ifp. Zusammen mit den Kollegen von der Evangelischen Journalistenschule berichteten sie für Online-Redaktion und Nachrichten-Redaktion des ÖKT. Hannah Hufnagel (Stipendiatenjahrgang 2007) hat die Reporter begleitet. Ein Beitrag über das ifp auf dem Ökumenischen Kirchentag. (ifu)
Jürgen Dahlkamp (ifp-Volontärsjahrgang 1988) ist heute zusammen mit Gunther Latsch und Jörg Schmitt mit dem Henri Nannen Preis für die „Beste investigative Leistung" ausgezeichnet worden. Die drei Autoren des Hamburger Nachrichtenmagazin „Der Spiegel" hatten der Rolle nachgeforscht, die Thomas Middelhoff beim Untergang des Arcandor-Konzerns gespielt hatte und waren dabei auf einen Wirtschaftsskandal und fragwürdige Bereicherungen gestoßen. Die Jury des Henri Nannen Preises lobte die „großartige Rechercheleistung, die über Wochen immer neue Enthüllungen zu Tage förderte".
Mit dem Henri Nannen Preis stellen Gruner + Jahr und die Zeitschrift „Stern" die Bedeutung von anspruchsvollem Print- und Onlinejournalismus heraus und erinnern zugleich an das Werk des Stern-Gründers Henri Nannen (1913-1996). (rub)
Platz fünf bis acht fürs ifp
27. April 2010
Die ifp-Mannschaft ist im Viertelfinale der Deutschen Meisterschaft der Journalistenschulen ausgeschieden. Da keine Platzierungsspiele stattfanden, erreichte das Team damit einen der Plätze fünf bis acht. Das Turnier wurde von der RTL-Journalistenschule in Köln ausgerichtet. Deutscher Meister ist das Team der Deuschen Journalistenschule. Damit findet das Tunier im kommenden Jahr in München statt.
Auf dem Mannschaftsfoto stehend von links: Joachim Heinz, Gottfried Bohl, Nikolas Fischer, Daniel Gerber, Jonas Schmidt; kniend von links: Tim Kempen, Torwart Alexander Demling, Tobias Chmura; vorne liegend: Teamchef Uli Knapp. (ifu / Fotos: Knapp)
An welchen Orten, bei welchen Menschen wird Ökumene in München erlebbar? Zwei Monate vor dem zweiten Ökumenischen Kirchentag berichten Hörfunk-Volontäre des ifp (Jg. 08) in einem Onlinemagazin aus der bayerischen Landeshauptstadt: Mit der VJ-Kamera porträtieren sie engagierte Freiwillige, Audio-Slideshows erzählen von der Vorbereitung auf das Großereignis, in Text, Bild und Interaktion geben die Autoren einen Einblick ins evangelische und katholische Seelenleben. (bus)
Geistlicher Direktor Michael Broch in drei Interviews
08. März 2010
Über die Ziele seiner neuen Leitungsaufgabe äußerte sich heute der neue Geistliche Direktor, Pfarrer Michael Broch, in einem KNA-Interview. Das Gespräch führte Volker Hasenauer (ifp-Volontärsjahrgang 2004). Nachzulesen auf der Seite des Domradios in Köln. In SWR4 Baden-Württemberg sprach er außerdem mit Stefanie Czaja über seine neue Aufgabe. Auch die ifp-Stipendiaten des Jahrgangs 2010 haben den neuen Direktor für ihren Blog interviewt. (rub)
Hörfunkpfarrer Michael Broch wird Geistlicher Direktor
08. März 2010
Pfarrer Michael Broch (66) wird neuer Geistlicher Direktor des Instituts zur Förderung publizistischen Nachwuchses (ifp). Der Rottenburger Diözesanpriester wurde auf Vorschlag von Bischof Gebhard Fürst, dem für das ifp zuständigen Medienbischof der Deutschen Bischofskonferenz, vom Aufsichtsrat des Instituts gewählt und vom Ständigen Rat der Deutschen Bischofskonferenz bestätigt. Er leitet die 1968 gegründete Journalistenschule in Trägerschaft der katholischen Kirche als Nachfolger von P. Roger Gerhardy OSA künftig gemeinsam mit der Journalistischen Direktorin, Elvira Steppacher. (TBr / Foto: privat)
Hörfunk-Volontäre 2008: ifp-Ausbildung geht zu Ende
8. Februar 2010
Die Hörfunk-Volontäre (Jg. 2008) haben ihre ifp-Ausbildung erfolgreich absolviert. Schwerpunkte im Aufbaukurs waren die Themen Videojournalismus und Online/Crossmedia. Außerdem analysierte Georg Rose, Chefredakteur von Radio Wuppertal, die von den Radio-Volontären erstmals umgesetzten großen Recherchearbeiten. Das ifp beglückwünscht Marco Chwalek, Nikolas Fischer, Anna Giordano, Klara Jäger, Aleksandra Karolczyk, Silvia Karrer, Christian Schlegel, Nicole Stroth sowie die beiden Gäste Peter Dückers und Aurelia Plieschke und wünscht alles Gute für den Berufsstart. (bus / Foto: Riedl)
Diana Müller (ifp-Volontärsjahrgang 2004), Redakteurin beim Katholischen Sonntagsblatt in Ostfildern, wurde am 3. Februar in Stuttgart mit dem zweiten Preis des Caritas-Journalistenpreises 2010 ausgezeichnet. Dass „Armut viele Gesichter" hat, hat Diana Müller über ein ganzes Jahr hinweg in einer umfangreichen Artikelserie den Lesern der Bistumszeitung der Diözese Rottenburg-Stuttgart nahegebracht. Beeindruckt hat die Jury vor allem, dass es der Autorin gelungen ist, mit großer Beharrlichkeit und in ganz unterschiedlichen journalistischen Stilformen - von der aktuellen Berichterstattung, über Reportagen, Interviews und Portraits - die vielen verschiedenen Facetten von Armut zu beleuchten. Damit leistet die Autorin nach Auffassung der Jury einen wichtigen und nachhaltigen Beitrag, um gerade auch bei einer kirchlich gebundenen Leserschaft ein Verständnis für die Dimensionen und die gesellschaftspolitische Brisanz des Themas „Armut" zu verankern. (rub)
Anne Reidt und Ulrich Harprath an der Spitze des Fördervereins
29. Januar 2010
Anne Reidt (ifp-Stipendiaten-Jahrgang 1988) ist neue Vorsitzende des Fördervereins des ifp (Fifp). Die Redaktionsleiterin des heute-journals des ZDF folgt auf Joachim Rogosch, der bei der Mitgliederversammlung in Hamburg nicht mehr für dieses Amt kandidiert hatte. Er hatte sich sechs Jahre sehr in dem von Absolventen des ifp gegründeten Verein engagiert. Neuer Stellvertretender Vorsitzender ist nun Ulrich Harprath (ifp-Stipendiaten-Jahrgang 1983). Dr. Stefan Leifert (ifp-Stipendiaten-Jahrgang 1998) bleibt Kassierer und Professor Dr. Harald Wiggenhorn (ifp-Stipendiaten-Jahrgang 1992) Schriftführer. Viola van Melis (ifp-Volontärsjahrgang 1999) ist neue Beisitzerin. Dem Förderverein gehören inzwischen über 460 Absolventen, Auszubildende, Freunde und Förderer an. (rub/Fotos: privat)
Michael Krechting (ifp-Stipendiaten-Jahrgang 1999), Leiter eContent, und Dr. Christof Haverkamp (ifp-Volontärsjahrgang 1983), Leiter Aktuelles, wurden mit der Redaktion der Neuen Osnabrücker Zeitung mit dem "Wahl-Award" der Bundeszentrale für politische Bildung ausgezeichnet. Beim Forum Lokaljournalismus 2010 in Dortmund wurden damit die besten Berichterstattungen prämiert, mit denen Print- und Hörfunkjournalisten vor der Bundestagswahl 2009 zur Stimmabgabe angeregt hatten. Die Redaktion der NOZ erhielt den ersten Preis in der Kategorie Print. (rub)
Stefan Kläsener wird Chefredakteur der Westfalenpost
15. Januar 2010
Stefan Kläsener (ifp-Stipendiatenjahrgang 1985) übernimmt ab Mitte 2010 die Chefredaktion der Westfalenpost in Hagen. Dies teilte der WAZ-Konzern in Essen mit. Derzeit leitet Kläsener kommissarisch die Braunschweiger Zeitung. Er hatte die Leitung von Paul-Josef Raue übernommen, der im Dezember 2009 als Chefredakteur zur Thüringer Allgemeinen nach Erfurt gewechselt hat. (ifu/Foto: privat)
Bettina Schausten wird Leiterin des ZDF-Hauptstadtstudios
10. Dezember 2009
Bettina Schausten (ifp-Volontärsjahrgang 1985) wird neue Leiterin des ZDF-Hauptstadtstudios in Berlin. Sie wird Nachfolgerin von Peter Frey, der heute vom Verwaltungsrat des Mainzer Senders zum neuen Chefredakteur des ZDF bestimmt wurde.
Schausten (Jahrgang 1965) wurde in Lüdinghausen (Westfalen)
geboren und studierte Literatur, Geschichte, katholische Theologie in
Köln und München. Zwischen 1992 und 1998 arbeitete sie als freie
Journalistin für den BR und den SWF. 1996
wechselte sie zum ZDF, wo sie als Chefin vom Dienst und Autorin für die
Vorabendmagazine "Abendmagazin" und "hallo deutschland" arbeitete. Von
1997 bis 1999 war sie persönliche Referentin des damaligen
Chefredakteurs Klaus Bresser. Dort war sie auch bereits für die
Sendereihe "Was nun, ...?" verantwortlich. Danach leitete sie bis 2003
das "ZDF-Morgenmagazin" in Berlin. Seit Januar 2003 ist Bettina Schausten Leiterin der Hauptredaktion
Innenpolitik in Mainz. Seit 2005 moderiert sie die ZDF-Sendung Politbarometer.
ZDF-Intendant Markus Schächter: "Ich freue mich sehr, dass mit Bettina Schausten erstmals eine Frau das Hauptstadtstudio des ZDF leiten wird. Sie ist als eine der führenden Fernsehjournalistinnen des Landes bereits seit vielen Jahren eine fachkundige und kritische Beobachterin des politischen Geschehens." (rub/Foto: Archiv)
Jahrestreffen 2010 findet in Stuttgart statt
24. November 2009
Das nächste Jahrestreffen des ifp findet vom 05. bis 07. November2010in Stuttgart statt. Dazu sind wieder alle Absolventen und Auszubildende des ifp eingeladen. Bitte merken Sie sich den Termin vor.
Beim Jahrestreffen 2009 in Hamburg nahmen am vergangenen Wochenende über 260 Absolventen und Auszubildende des ifp teil. Über die Podiumsdiskussion am Sonntag hat Graf Constantin von Hoensbroech auf www.tabularasa-jena.de berichtet. (rub/ifu)
Wahrheit im Web
05. Oktober 2009
Das ifp im Fernsehen: Unter dem Titel "Wahrheit im Web" berichtete das Magazin "Neues" auf 3sat über die Online-Ausbildung des Instituts. Dabei ging es vor allem um die Frage, wie Journalisten mit Internet-Quellen umgehen und wie sie der wachsenden Unübersichtlichkeit begegnen. Der Beitrag zeigt: Die neuen Möglichkeiten ersetzen nicht die gründliche Recherche, im Gegenteil. (bus)