12. Journalistenreise 2010 nach Budapest (Ungarn) Bookmark and Share Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Seit dem Fall der Berliner Mauer engagiert sich das ifp in doppelter Hinsicht in Mittel- und Osteuropa:
Seit 1993 bietet das ifp Deutsch sprechenden Journalistinnen und Journalisten aus diesen Ländern ein dreiwöchiges Seminar in Deutschland an. Im Gegenzug veranstaltete das ifp ebenfalls zwischen 1993 und 2002 für die Auszubildenden und Absolventen des ifp und der kma regelmäßig 10-tägige Journalistenreisen nach Polen, bei denen die Kenntnisse über dieses Nachbarland vertieft werden. Bei der Rückreise wurde jeweils ein Abstecher in eines der Nachbarländer Polens unternommen.

flagge_ungarn.jpgSeit 2006 wird die Reihe mit enem neuen Konzept fortgesetzt: Die Reisen führen künftig 3 bis 4 Tage in eine der Hauptstädte Mittel- und Osteuropas. Im Vordergrund der Reisen stehen dort - wie bisher - Gespräche mit Vertretern aus Politik, Medien, Kirche, Kultur und Gesellschaft sowie Redaktionsbesuche und Besichtigungen. Ziele der Journalistenreisen waren bisher Bratislava (Slowakei), Vilnius (Litauen), Prag (Tschechien) und Warschau (Polen).

12. Journalistenreise 2010 nach Budapest (Ungarn)

Die 12. Journalistenreise führte vom 26. bis 29. September 2010 in die ungarische Hauptstadt Budapest. Damit nach den ungarischen Parlamentswahlen im April in ein Land, das sehr stark von der Finanz- und Wirtschaftskrise getroffen wurde.

budapest_airport_rude300.jpgAls Hauptstadt von Ungarn fanden sich erst 1873 drei Städte zusammen, die über Jahrhunderte durch die Donau getrennt waren: Buda war seit dem Mittelalter der Sitz der ungarischen Könige, Pest die Stadt der Händler und später des Bürgertums und Óbuda die eigentliche Keimzelle des heutigen Budapest. Hier hatten sich im Jahr 89 die Römer mit einem Militärlager angesiedelt.

Budapest ist heute in 23 Bezirke aufgeteilt, und beherbergt annähernd ein Fünftel der Gesamtbevölkerung des Landes. In der ungarischen Hauptstadt leben heute rund zwei Millionen Menschen. Ein Drittel der Budapester wohnt auf der hügeligen Seite von Buda. Pest, am linken Ufer der Donau, wurde dagegen auf einer Ebene erbaut. Auf dem Fluss befinden sich drei Inseln: die Óbuda-Insel, die Margareteninsel und die Csepel-Insel.

Budapest ist reich an Stadtteilen, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören: Das Panorama am Donauufer, das Burgviertel in Buda, die Andrássy Straße und der Heldenplatz sowie die U-Bahn sind international geschützte Orte.

Programm


Gesprächspartner waren:

Zoltán Balog, Staatssekretär für Roma-Fragen und Menschenrechte, Justizministerium
Gábor Borókai, Chefredakteur, Heti Válasz
Péter Kardinal Erdö, Erzbischof von Esztergom-Budapest, Primas von Ungarn, Vorsitzender der Ungarischen Bischofskonferenz und Präsident des Rates der Europäischen Bischofskonferenzen (CCEE)
Hans Kaiser, Leiter des Auslandsbüros, Konrad-Adenauer-Stiftung
Ágoston Sámuel Mráz, Direktor, Nézöpont Intézet / Perspective Institute
Dr. Gabriele Gauler, Institutsleiterin, Goethe-Institut
Dr. Gergely Gulyás, Abgeordneter des Ungarischen Parlamentes (Fidesz)
Mónika Gyurity, Vizedirektorin für Kooperation, HírTV
Dorothee Janetzke-Wenzel, Botschafterin der Bundesrepublik Deutschland, Deutsche Botschaft
Dr. Lajos Keresztes, Historiker, freier Journalist
P. Imre Kozma OH, Präsident des Ungarischen Malteser-Caritasdienstes
Katalin Neumayer, Chefredakteurin, Magyar Kurir
Prof. Dr. Andreas Oplatka, Professor für Zeit-, Gegenwarts- und Presse-geschichte, Andrássy Gyula deutschsprachige Universität, Fakultät für Mitteleuropäische Studien
András Stumpf, Redakteur, Heti Válasz
József Szikora, Chefredakteur des Politikressorts, Magyar Katolikus Rádió (MKR); Vorsitzender des Verbandes der Katholischen Journalisten Ungarns / Magyar Katolikus Újságírók Szövetsége (MAKÚSZ)  

Zielgruppe

An der Journalistenreise 2010 für junge Journalisten nahmen jüngere Absolventen und Auszubildende des ifp und der kma sowie junge Mitglieder der Gesellschaft Katholischer Publizisten Deutschlands (GKP) teil.

Leitung

Die Leitung übernahm Studienleiter Bernhard Rude. Die Organisation in Budapest übernahm Peter Techet, einer der Absolventen der Ostkurse des ifp.

Teilnahmegebühr

Die Teilnahmegebühr beträgt 170 Euro. Für Stipendiaten der Jahrgänge 2008 bis 2010 sowie Volontäre in der katholischen Presse, Volontäre an Tageszeitungen und für Volontäre im privaten Hörfunk beträgt die Teilnahmegebühr während dieser Ausbildung nur 150 Euro. Die Journalistenreise 2010 wird finanziell unterstützt vom Förderverein des ifp (Fifp ).

In dieser Teilnahmegebühr ist die Übernachtung (Übernachtung mit Frühstück im Doppelzimmer) im Hotel Novotel Budapest Centrum sowie ein ÖPNV-3-Tages-Ticket, die Stadtführung und Eintrittsgelder inbegriffen. (Nicht inbegriffen sind die Mittag- und Abendessen.) Außerdem erhalten alle Teilnehmer eine Pressemappe mit Unterlagen zum Einlesen.

Die Anreise nach Budapest erfolgt auf eigene Kosten.

Anreise nach Budapest

Sie erreichen Budapest
mit der Bahn oder
mit dem Flugzeug.

Nähere Informationen zum Flughafen Budapest Ferihegy.

Flughafen Budapest

Lufthansa fliegt unter anderem von Düsseldorf, Frankfurt am Main und München nach Budapest.

Eine Suchmaschine für günstige Flüge bietet Swoodoo.  

Linktipps Ungarn

Literaturauswahl

Reiserouten und Ziele der Journalistenreisen seit 1993

11. Journalistenreise 2009 nach Warschau (Polen)
mehr dazu

10. Journalistenreise 2008 nach Prag (Tschechien)
mehr dazu

9. Journalistenreise 2007 nach Vilnius (Litauen)
mehr dazu

8. Journalistenreise 2006 nach Bratislava (Slowakei)
mehr dazu

7. Journalistenreise 2002 nach Polen und in die Slowakei
Frankfurt am Main - Wroclaw/Breslau - Warszawa/Warschau - Krakow/Krakau - Bratislava - Frankfurt am Main
mehr dazu

6. Journalistenreise 2000 nach Polen und Litauen
Frankfurt am Main - Krzyzowa/Kreisau - Warszawa/Warschau - Wilna/Vilnius - Gdansk/Danzig - Frankfurt am Main

5. Journalistenreise 1997 nach Polen und Tschechien
Frankfurt am Main - Schmochtitz - Warszawa/Warschau - Krakow/Krakau - Oswiecim/Auschwitz - Praha/Prag - Frankfurt am Main

4. Journalistenreise 1996 nach Polen und in die Ukraine
Frankfurt am Main - Warszawa/Warschau - Lwow/Lemberg - Krakow/Krakau - Frankfurt am Main

3. Journalistenreise 1995 nach Polen und Tschechien
Frankfurt am Main - Schmochtitz - Warszawa/Warschau - Krakow/Krakau - Oswiecim/Auschwitz - Praha/Prag - Frankfurt am Main

2. Journalistenreise 1994 nach Polen und Russland
Frankfurt am Main - Poznan/Posen - Warszawa/Warschau - Olsztyn/Allenstein - Kaliningrad/Königsberg - Gdansk/Danzig - Frankfurt am Main

1. Journalistenreise 1993 nach Polen
Frankfurt am Main - Wroclaw/Breslau - Krakow/Krakau - Oswiecim/Auschwitz - Warszawa/Warschau - Frankfurt am Main


Kontakt


Bernhard Rude, Studienleiter

Seit Februar 2000 Studienleiter für die Ausbildung von Volontären an Tageszeitungen, die Seminarreihe für Deutsch sprechende Journalisten aus Mittel- und Osteuropa sowie Fortbildungsseminare. Mitarbeitervertreter (MAV) des ifp.
Geboren 1966 in Tettnang (Bodenseekreis). Studium der Neueren und Neuesten Geschichte, Politologie und Philosophie in Freiburg und Bonn. 1988-1990 Stipendiat der Studienbegleitenden Journalistenausbildung im ifp. 1993-1994 Volontär und ab 1994 Redakteur der Ludwigshafener Tageszeitung "Die Rheinpfalz". 1998-2000 Referent der Journalistischen Nachwuchsförderung der Abteilung Medienförderung der Konrad-Adenauer-Stiftung in Sankt Augustin (bei Bonn).
Stellvertretender Vorsitzender der Gesellschaft Katholischer Publizisten Deutschlands (GKP), Mitglied der Initiative Tageszeitung (ITZ), des Deutschen Journalistenverbandes (DJV), des Netzwerks Recherche und des Netzwerks Medienethik.
Jury-Mitglied des Journalistenpreises Osteuropa von Renovabis und Brot für die Welt sowie der Vorjury des n-ost Reportagepreises (Netzwerk für Osteuropa-Berichterstattung).

Rufnummer: 089-549103-18
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Bernhard Rude


Jenny Frach, Sachbearbeiterin

Betreut die Volontäre an Tageszeitungen, die Theologenkurse und die Seminarreihe für Deutsch sprechende Journalisten aus Mittel- und Osteuropa. Sie ist außerdem für den Förderverein des ifp (Fifp) zuständig. Zuvor Ausbildung zur Übersetzerin für Englisch am Sprachen- und Dolmetscherinstitut in München.

Rufnummer: 089-549103-13
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Jenny Frach

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