8. Journalistenreise 2006 nach Bratislava (Slowakei) Bookmark and Share Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

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"Paparazzi" in der Fußgängerzone von Bratislava. (Foto:

Seit dem Fall der Berliner Mauer engagiert sich das ifp in doppelter Hinsicht in Mittel- und Osteuropa:
Seit 1993 bietet das ifp Deutsch sprechenden Journalistinnen und Journalisten aus diesen Ländern ein dreiwöchiges Seminar in Deutschland an. Im Gegenzug veranstaltete das ifp ebenfalls zwischen 1993 und 2002 für die Auszubildenden und Absolventen des ifp und der kma regelmäßig 10-tägige Journalistenreisen nach Polen, bei denen die Kenntnisse über dieses Nachbarland vertieft werden. Bei der Rückreise wurde jeweils ein Abstecher in eines der Nachbarländer Polens unternommen.

Seit 2006 wird die Reihe mit einem neuen Konzept fortgesetzt: Die Reisen führen künftig 3 bis 4 Tage in eine der Hauptstädte Mittel- und Osteuropas. Im Vordergrund der Reisen stehen dort - wie bisher - Gespräche mit Vertretern aus Politik, Medien, Kirche, Kultur und Gesellschaft sowie Redaktionsbesuche und Besichtigungen. Starten soll die neu konzipierte Reihe der Journalistenreisen nach Mittel- und Osteuropa in einer der jüngsten europäischen Metropolen.

Journalistenreise 2006 vom 1. bis 4. Oktober 2006 nach Bratislava (Slowakei)


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Vor der Burg in Bratislava: die Teilnehmer der Journalistenreise 2006
Die meisten mitteleuropäischen Reformstaaten haben seit dem Fall der Berliner Mauer und der EU-Osterweiterung 2004 große Beachtung in den Medien gefunden. Zunächst eher ein Stiefkind ist die seit 1993 selbständige Slowakische Republik für die Medien inzwischen durch die Niedrigsteuerpolitik oft nur ein Musterbeispiel für den wirtschaftlichen Wandel. Ziel der Journalistenreise 2006 vom 1. bis 4. Oktober 2006 ist es, sich selbst nach der Parlamentswahl im Juni 2006 ein Bild dieses geschichtsträchtigen Landes zu machen.

Die slowakische Hauptstadt Bratislava, die an beiden Ufern der Donau zwischen den Karpaten und dem panonischen Tiefland liegt, ist nur 65 Kilometer von Wien entfernt. Im Martinsdom der früheren Hauptstadt Ungarns wurden elf ungarische Könige gekrönt, darunter Maria Theresia. In der ehemals dreisprachigen Donaumetropole, die mit der "Academia Istropolitana" bereits 1465 eine eigene Universität hatte, musizierten einst Wolfgang Amadeus Mozart sowie Franz Liszt. Der dänische Schriftsteller Hans Christian Andersen meinte einmal: „Ihr wollt, dass ich euch irgendein Märchen erzähle. Wozu? Eure Stadt selbst ist ein solches Märchen.“

Heute hat Bratislava rund 430.000 Einwohner und gehört zu den sich am schnellsten entwickelnden Regionen Mitteleuropas. Eingebunden in die Euroregion CENTROPE im Vierländereck Österreich-Tschechien-Ungarn-Slowakei wurde die Stadt in den 90er Jahren zu einem dynamischen Wirtschaftsraum und Dienstleistungsknoten. Gute Ausbildungsmöglichkeiten und die niedrigste Arbeitslosigkeitsrate im Land ziehen vor allem junge Leute an: Drei Universitäten in Bratislava bilden insgesamt mehr als 40 Prozent der Studierenden in der Slowakei aus. Das Spektrum der internationalen Kulturveranstaltungen reicht vom literarischen Festival "Ars Poetica" über die Internationale Biennale für Animationsfilm bis zu den Bratislavaer Jazztagen.

Programm

Das Programm der Journalistenreise 2006 finden Sie unten auf dieser Seite im Downloadbereich.

Gesprächspartner waren:
Igor Čekirda, Exekutivdirektor, TV-Nachrichtensender TA3
Michal Dzurjanin, Pressesprecher, Institut des nationalen Gedächtnisses (ÚPN)
Marián Gavenda, Chefredakteur, Katolícke noviny; Pressesprecher der Slowakischen Bischofskonferenz
Klaus-Jochen Gühlcke, Ständiger Vertreter des Botschafters, Deutsche Botschaft
Silvia Hroncová, Generaldirektorin, Slowakisches Nationaltheater
Michal Hvorecký, Schriftsteller und Journalist
Ladislav Kiczko, Prodekan, Philosophische Fakultät, Comenius-Universität
Br. Tomáš Konc OFM Cap., Kapuzinerpater
Patrik Košický, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Institut des nationalen Gedächtnisses (ÚPN)
Jozef Kováčik, Leiter des Pressebüros der Slowakischen Bischofskonferenz, Direktor TV LUX communication
Miroslav Lehký, Leiter der Abteilung juristische Analysen und der Rekonstruktion von Dokumenten, Institut des nationalen Gedächtnisses (ÚPN)
Daniel Lipšic, Justizminister a.D., Abgeordneter des Nationalrates der Slowakischen Republik (KDH)
Eduard Nižnanský, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Institut für Geschichte, Comenius-Universität
Alfonz Šuran, Chefredakteur, TV-Nachrichtensender TA3

Zielgruppe

An der Journalistenreise 2006 für junge Journalisten nahmen Absolventen und Auszubildende des ifp und der kma sowie jüngere Mitglieder der Gesellschaft Katholischer Publizisten Deutschlands (GKP) teil.

Organisation und Leitung

Die Leitung hatte Studienleiter Bernhard Rude. Die Organisation vor Ort übernahmen Martina Grochálová (Katolicke noviny, Bratislava) und Slávka Porubská (Univerzita Konstantína Filozofa v Nitre, Nitra).

Die Journalistenreisen nach Mittel- und Osteuropa finden in Kooperation mit der Pfalzakademie Lambrecht und der Gesellschaft Katholischer Publizisten Deutschlands (GKP)statt.

Teilnahmegebühr

Die Journalistenreise 2006 wurde finanziell unterstützt vom Förderverein des ifp (Fifp).

In der Teilnahmegebühr war die Übernachtung im Hotel Hotel Ibis Bratislava Centrum in Bratislava (Übernachtung mit Frühstück im Doppelzimmer) sowie ein 3-Tages-Ticket für den ÖPNV in Bratislava, die Stadtführung und Eintrittsgelder inbegriffen. (Nicht inbegriffen waren die Mittag- und Abendessen.)

Anreise

Die Anreise erfolgt auf eigene Kosten.

Sie erreichen Bratislava
mit der Bahn (direkt sowie über Wien) oder
mit dem Flugzeug.

Flughafen M.R. Stefánika Bratislava
Lufthansa fliegt von München nach Bratislava.
Ryanair fliegt von Frankfurt-Hahn nach Bratislava.
Skyeurope fliegt von Köln/Bonn, Stuttgart und Basel/Mulhouse nach Bratislava.

Flughafen Wien
Air Berlin fliegt von Berlin-Tegel, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, Münster/Osnabrück und Nürnberg nach Wien.
Germanwings fliegt von Köln/Bonn und Stuttgart nach Wien.
Lufthansa fliegt von Berlin, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, Köln/Bonn, Leipzig, Nürnberg und Stuttgart nach Wien.
Die Busfahrt vom Flughafen Wien nach Bratislava kostet (Hin- und Retour) rund 20 Euro.

Linktipps Slowakei

Literaturauswahl


Reiserouten der Journalistenreisen seit 1993

10. Journalistenreise nach Prag (Tschechien)
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9. Journalistenreise 2007 nach Vilnius (Litauen)
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8. Journalistenreise 2006 nach Bratislava (Slowakei)
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7. Journalistenreise 2002 nach Polen und in die Slowakei
Frankfurt am Main - Wroclaw/Breslau - Warszawa/Warschau - Krakow/Krakau - Bratislava - Frankfurt am Main
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6. Journalistenreise 2000 nach Polen und Litauen
Frankfurt am Main - Krzyzowa/Kreisau - Warszawa/Warschau - Wilna/Vilnius - Gdansk/Danzig - Frankfurt am Main

5. Journalistenreise 1997 nach Polen und Tschechien
Frankfurt am Main - Schmochtitz - Warszawa/Warschau - Krakow/Krakau - Oswiecim/Auschwitz - Praha/Prag - Frankfurt am Main

4. Journalistenreise 1996 nach Polen und in die Ukraine
Frankfurt am Main - Warszawa/Warschau - Lwow/Lemberg - Krakow/Krakau - Frankfurt am Main

3. Journalistenreise 1995 nach Polen und Tschechien
Frankfurt am Main - Schmochtitz - Warszawa/Warschau - Krakow/Krakau - Oswiecim/Auschwitz - Praha/Prag - Frankfurt am Main

2. Journalistenreise 1994 nach Polen und Russland
Frankfurt am Main - Poznan/Posen - Warszawa/Warschau - Olsztyn/Allenstein - Kaliningrad/Königsberg - Gdansk/Danzig - Frankfurt am Main

1. Journalistenreise 1993 nach Polen
Frankfurt am Main - Wroclaw/Breslau - Krakow/Krakau - Oswiecim/Auschwitz - Warszawa/Warschau - Frankfurt am Main

Materialien herunterladen

Programm (PDF-Format, 121 KB)
Wenn Sie sich für das Programm der Journalistenreise 2006 nach Bratislava interessieren, können Sie dies hier ansehen.
Herunterladen 120,84 Kb 

Kontakt


Bernhard Rude, Studienleiter

Seit Februar 2000 Studienleiter für die Ausbildung von Volontären an Tageszeitungen, die Seminarreihe für Deutsch sprechende Journalisten aus Mittel- und Osteuropa sowie Fortbildungsseminare. Mitarbeitervertreter (MAV) des ifp.
Geboren 1966 in Tettnang (Bodenseekreis). Studium der Neueren und Neuesten Geschichte, Politologie und Philosophie in Freiburg und Bonn. 1988-1990 Stipendiat der Studienbegleitenden Journalistenausbildung im ifp. 1993-1994 Volontär und ab 1994 Redakteur der Ludwigshafener Tageszeitung "Die Rheinpfalz". 1998-2000 Referent der Journalistischen Nachwuchsförderung der Abteilung Medienförderung der Konrad-Adenauer-Stiftung in Sankt Augustin (bei Bonn).
Stellvertretender Vorsitzender der Gesellschaft Katholischer Publizisten Deutschlands (GKP), Mitglied der Initiative Tageszeitung (ITZ), des Deutschen Journalistenverbandes (DJV), des Netzwerks Recherche und des Netzwerks Medienethik.
Jury-Mitglied des Journalistenpreises Osteuropa von Renovabis und Brot für die Welt sowie der Vorjury des n-ost Reportagepreises (Netzwerk für Osteuropa-Berichterstattung).

Rufnummer: 089-549103-18
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Bernhard Rude


Jenny Frach, Sachbearbeiterin

Betreut die Volontäre an Tageszeitungen, die Theologenkurse und die Seminarreihe für Deutsch sprechende Journalisten aus Mittel- und Osteuropa. Sie ist außerdem für den Förderverein des ifp (Fifp) zuständig. Zuvor Ausbildung zur Übersetzerin für Englisch am Sprachen- und Dolmetscherinstitut in München.

Rufnummer: 089-549103-13
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Jenny Frach

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