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Jahresbericht "transparent"


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Jahrestreffen 2006 im Kloster Helfta bei Eisleben Drucken E-Mail

17. bis 19. November 2006

Alle Themen im Bereich "Jahrestreffen" im Überblick:

Jahrestreffen 2010 in Stuttgart
Jahrestreffen 2009 in Hamburg
Jahrestreffen 2008 in München
Jahrestreffen 2007 in Ludwigshafen am Rhein
Jahrestreffen 2006 im Kloster Helfta bei Eisleben
Jahrestreffen 2005 in Berlin 

 

Nach den Jahrestreffen in Augsburg, Ludwigshafen am Rhein, Bad Honnef (bei Bonn) und Berlin findet das Jahrestreffen 2006 vom 17. bis 19.11.2006 im Kloster Helfta in Eisleben statt.

Das Zisterzienserinnenkloster St. Maria war im 13. Jahrhundert bekannt als "Krone der deutschen Frauenklöster", berühmt durch die wissenschaftliche Bildung der Ordensfrauen und deren Christusmystik. Drei Frauen haben den Ruf des Cistercienserinnenklosters in Helfta begründet: die Heilige Mechtild von Magdeburg (1207-1282), Mechtild von Hakeborn (1231-1291) und Gertrud (Die Große) von Helfta (1256-1302). Nach 450 Jahren leben nun seit 1999 wieder Cistercienserinnen im Kloster Helfta.

Das Bistum Magdeburg baut das berühmte Kloster bei Eisleben (Sachsen-Anhalt) wieder auf.
Das Aufbauwerk wird zum größten Teil durch Spenden finanziert.

Anmeldung

Das Jahrestreffen 2006 ist mit über 180 Teilnehmern bereits ausgebucht.

Erstmals können auch Institutler mit ihren Kleinkindern am Jahrestreffen teilnehmen. Die Schwestern im Kloster Helfta sorgen für die Kinderbetreuung. Für eventuell entstehende Übernachtungskosten durch extra Zimmer kann das ifp leider nicht aufkommen. Bitte melden Sie auch die Kinder über das Sekretariat des ifp an.

Damit wir auch künftig Jahrestreffen in diesem Umfang anbieten können, müssen wir eine Organisationspauschale pro Person in Höhe von 25 € erheben. Bitte überweisen Sie diese nach der Anmeldung auf unser Konto (Konto-Nr. 2184664 bei der Liga Bank Regensburg BLZ 750 903 00). Bei Absagen verwenden wir diese Pauschale zur Deckung der entstandenen Unkosten. (Bei den Stipendiaten-Jahrgängen 2004 bis 2006 und den Volontärs-Jahrgängen 2006 und 2007 in der katholischen Presse und im katholischen Hörfunk wird diese Pauschale bei der Fahrtkosten-Erstattung abgezogen. Die Jahrgänge in Ausbildung brauchen daher keine Überweisungen zu tätigen.)

Eine Woche vor dem Jahrestreffen erhalten Sie per E-Mail das detaillierte, aktuelle Programm zugeschickt.


Der Mechtild-Saal im Hotel an der Klosterpforte

5_0001_mechtild-saal.jpgAls zu Zeiten der DDR mittels Landwirtschaftlicher Produktionsgenossenschaften Ackerbau und Viehzucht betrieben wurde, war dieser Raum der Schafstall der LPG. "Im Gebälk hing noch das Heu, als wir kamen" erzählt Sr. Klara Maria vom Konvent der Cistercienserinnen. Das Heu ist weg, der Stall hervorragend hergerichtet und mit Konferenztechnik ausgestattet. Während unseres Jahrestreffens wird er als Hauptversammlungsraum dienen. Er ist der hl. Mechtild von Hakeborn (1231-1291) geweiht.

 

 

 

Der Kreuzgang und die Äbtissin

5_0017_kreuzgang.jpgDie Frau Äbtissin, Sr. Assumpta Schenkl, konnte sich "einen Kreuzgang und -garten mit Metallsäulen erst nicht so recht vorstellen". Inzwischen sieht sie ihn, bepflanzt mit den klassischen Kräutern mittelalterlicher Klostergärten, als eine Oase des Friedens. Manchmal wird er auch für Konzerte genutzt, zeitweise aber für die Öffentllichkeit gesperrt, sonst wäre es mit der klösterlichen Ruhe vorbei.

 

 

Die Klosterkirche

5_0027_klosterkirche.jpgNach 450 Jahren leben nun wieder Cistercienserinnen im Kloster Helfta, dessen überragenden Ruf im Mittelalter drei Frauen begründeten: Mechtild von Magdeburg (1207-1282), Mechtild von Hakeborn (1231-1291), Gertrud (die Große) von Helfta (1256-1302). Im Chor der Kirche beten die Schwestern ihr Stundengebet, zu dem sich fast durchgehend Gäste im Kirchenschiff einfinden.

 

 

Angekommen in der Region

5_0036_lpg.jpg"Nachdem die LPG nach den Wende Pleite ging", sagt der Taxifahrer, "sah das in Helfta hoffnungslos aus, das war ein Schandfleck für die Gegend." Aus dem Schandfleck wurde inzwischen eine Oase der Ruhe und Begegnung. Wenn auch an der Peripherie noch eine Menge zu tun bleibt. Wie fast überall in der Ex-DDR.

"Der Anfang war nicht einfach", erinnert sich die Äbtissin, "da wurden einige im Garten frisch geplanzte Bäume wieder umgehauen und in der Baustelle der Kirche neu gelegte Kabel wieder zerschnitten. Das hörte auf an dem Tag, als wir Schwestern eingezogen." Inzwischen ist das Kloster in der Region angekommen. Leute, die sonst mit dem Glauben nicht viel anfangen können, reden von "unserem Kloster".

 

Der Mönch auf dem Marktplatz

5_0061_lutherdenkmal.jpgIn knapp zehn Minuten erreicht man vom Kloster Helfta aus Eisleben, das sich stolz "Lutherstadt" nennt. Hier begann der Kreis seines Lebens, das ihn mit der Verkündigung seiner Thesen zum Ablass und zur Rückbesinnung auf die Wurzeln des Glaubens in Wittenberg schlagartig zu einer der wichtigsten und umstrittensten Personen seiner Zeit werden ließ. In Eisleben steht auch sein Sterbehaus. Der Mann, der Jahrhunderte prägte, starb in demselben kleinen Städtchen, in dem er geboren worden war.

"Hilf mir, Mutter Anna, ich will ein Mönch werden", gelobte der Student Martin Luther, als neben ihm ein Blitz einschlug. Er trat in das Erfurter Kloster der Augustiner-Eremiten ein, fand in seinem Mitbruder Staupitz einen Förderer und Freund, der die Talente des jungen Thrüringers kennen- und schätzen gelernt hatte. Zu Staupitz behielt er Zeit seines Lebens ein gutes Verhältnis, obwohl der Luthers Schritt in die Reformation nicht mitmachte. Ihn achtete und schätzte der Reformator, während er mit fast allen anderen Zeitgenossen Streit hatte. Berühmt sind seine Streigespräche mit Dr. Johann Maier aus Eck, dem Vizekanzler der Universität Ingolstadt. Vom 27. Juni bis 14. Juli 1519 dauerte die "Leipziger Disputation" in der Hofstube der Pleißenburg zu Leipzig, in die Luther am 4. Juli eingriff, nachem vorher seine Mitreformatoren Karlstadt und Melanchton seine Sache vertreten hatten. Am großen Lutherdenkmal auf dem Marktplatz von Eisleben erzählt eine der Bildtafeln von diesem Streitgespräch. (Fotos: Gerhardy)

 

Anreise nach Helfta

Mit dem Zug
Bis Lutherstadt Eisleben, von dort mit dem Linienbus oder Taxi.

Mit dem Auto aus Richtung Magdeburg:
A 14 Abfahrt Plötzkau, über B 6 bis Alsleben, dann Sandersleben, Welfesholz, Siersleben, links auf die B 180. Bitte benutzen Sie die neue Umgehungsstraße, die nordöstlich um Eisleben herumführt und direkt östlich von Helfta auf die B 80 lang. Bei der Ampelkreuzung gerade aus (nicht in den Ortsteil Helfta abbiegen!).

Mit dem Auto aus Richtung Halle:
Sie befinden sich auf dem B 80, fahren über erste Ampelkreuzung geradeaus, am Ortseingangsschild Lutherstadt Eisleben wieder geradeaus über zweite Ampelkreuzung (nicht Ortschild Helfta abbiegen) links befinden sich große Wohnblöcke, danach biegen Sie ca. 120 Meter direkt auf den Parkplatz des Klosters.

Mit dem Auto aus Richtung Sangerhausen: Sie fahren von der A 38 Ausfahrt Eisleben auf den Autobahnzubringer bis Abfahrt Eisleben. An der Ampel links in Richtung Halle auf die B 80. Rechts abbiegen auf die B 80 Richtung Zentrum Eisleben (nicht Ortschild Helfta abbiegen) Nach der Ampel liegt links nach den Wohnblöcken der Parkplatz des Klosters. Die 2. Abfahrt führt direkt zum Bildungshaus.


Kontakt

Therese Schmidt, Sekretärin und Sachbearbeiterin

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Rufnummer: 089-549103-0
E-Mail: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

 

 

 

 

 

 
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