Stimmungsmache oder Journalistenpflicht? Bookmark and Share Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

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Die Berichterstattung über sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche war das Thema von ifp im Gespräch am 10. Juni: „Stimmungsmache oder Journalistenpflicht? Zur Berichterstattung über sexuellen Missbrauch." Sie haben die Veranstaltung verpasst? Kein Problem. Sie können sich die Diskussion im Internet anschauen.  

2010_diskussion_missbrauch.jpgDer sexuelle und körperliche Missbrauch von Kindern und Jugendlichen durch Geistliche erschüttert die Kirche. Seine Dimension wäre ohne den Mut der Opfer, ohne die Bereitschaft zu selbstkritischer Aufarbeitung der Kirche sowie ohne eine kritische Medienöffentlichkeit nicht bekannt geworden. Auch innerhalb der Kirche bestreitet niemand die besondere Schwere der Schuld. Gleichwohl steht die Aufklärungsarbeit der Medien in der Kritik: Mangelnde Fairness, fehlende Objektivität, unzureichende Qualität sind Vorwürfe, die unter dem Stichwort „Medienschelte“ nur unzureichend gefasst werden. Gibt es eine Kampagne gegen die Katholische Kirche oder tun die Journalisten nur Ihre Pflicht? Zu diesem Thema diskutierten unter der Leitung von David Costanzo, tz:

Annette Ramelsberger, Leiterin Bayernredaktion der Süddeutschen Zeitung
Pfarrer Michael Broch, Geistlicher Direktor des ifp und katholischer Hörfunkpfarrer
Nathanael Liminski, Initiator des Netzwerks 'Generation Benedikt' und Herausgeber des gleichnamigen Buches
Irmgard Deschler, Traumatherapeutin und Traumafachberaterin des Vereins Wildwasser München, eine Initiative gegen sexuellen Missbrauch

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Auf dem Podium, von links: Pfarrer Michael Broch, Geistlicher Direktor des ifp, Annette Ramelsberger, Süddeutsche Zeitung, David Costanzo, tz, Traumatherapeutin Irmgard Deschler, Nathanael Liminski, Netzwerk 'Generation Benedikt'

 

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