Pater-Wolfgang-Seibel-Preis 2010
Die Absolventen des ifp sollen "gute, wenn möglich herausragende Journalisten werd
en, und wenn sie dann auch noch überzeugte Christen sind, hat das Institut seine Ziele voll erreicht".
P. Wolfgang Seibel SJ, Gründer und von 1998 bis 1991 Leiter des ifp
Diese Maxime des ersten Instituts-Leiters P. Wolfgang Seibel SJ unterstützt der Förderverein des ifp. Er hat deswegen im Jahr 2004 einen "Pater-Wolfgang-Seibel-Preis" ins Leben gerufen. Die Auszeichnung wird für gute, wenn möglich herausragende Arbeiten junger Stipendiaten sowie von Volontären bei Kirchenzeitungen und im kirchlichen Privatfunk vergeben. Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert. Vergeben wird die Auszeichnung im Jahr 2010 in zwei Kategorien: für Print-Arbeiten sowie für Hörfunk- oder Fernseh-Produktionen, dotiert mit jeweils 1.500 Euro.
Beim Jahrestreffen 2010 in Stuttgart wurde der vom Förderverein gestiftete "Pater-Wolfgang-Seibel-Preis" am 06. September 2010 bereits zum fünften Mal verliehen für Arbeiten, die zwischen 2008 und 2010 veröffentlicht wurden.
Kategorie Print
In der Kategorie Print ging der Pater-Wolfgang-Seibel-Preis 2010 an Sandra Stalinski (ifp-Stipendiaten-Jahrgang 2006).
In der Berliner Tageszeitung "Der Tagesspiegel" veröffentlichte Sandra Stalinski eine Serie von Portraits über Menschen, die auf Berliner Friedhöfen begraben sind. "In ihren Nachrufen wird spürbar, dass jeder Mensch etwas zu erzählen hat und dass jedes Menschenleben wertvoll ist. Das ist - man wagt es kaum zu sagen über einen Nachruf - zu guter Letzt auch sehr unterhaltsam", so die Begründung der Jury.
Kategorie Hörfunk/Fernsehen
In der Kategorie Hörfunk/Fernsehen ging der Pater-Wolfgang-Seibel-Preis 2010 an Nikolas Fischer (ifp-Hörfunk-Volontärsjahrgang 2008).Nikolas Fischer produzierte für das WDR-Kinderradio "Lilipuz" den Beitrag "Ich bin froh, dass ich nicht in dieser Zeit gelebt hab." Fischer schildert einen Museumsbesuch mit Kindern. Gemeinsam mit Raul und und Jasmin besuchte er die ehemalige Zentrale der Gestapo in Köln.
Jury-Mitglieder 2010
Der Jury des Pater-Wolfgang-Seibel-Preises 2010 gehörten an:
Kategorie Print:
Klaus Brinkbäumer (Reporter / Autor, Der Spiegel, New York)
Reinhard Urschel (Berliner Korrespondent, Hannoversche Allgemeine, Berlin)
Martin Zips (Redakteur, Süddeutsche Zeitung, Bayern-Redaktion, München)
Kategorie Hörfunk/Fernsehen:
Axel Buchholz (ehemaliger Chefredakteur, Saarländischer Rundfunk (SR), Saarbrücken)
Werner Dieste (Landesfunkhausdirektor, Mitteldeutscher Rundfunk (MDR), Landesfunkhaus Thüringen, Erfurt)
Bettina Schausten (Leiterin Hauptredaktion, ZDF, Hauptredaktion Innenpolitik, Mainz)
Bisherige Preisträger
Pater-Wolfgang-Seibel-Preis 2008Kategorie Print: Christoph Grabitz und Simon Schneller (Stipendiatenjahrgang 2005)
Kategorie Hörfunk/Fernsehen: Sabine Gründler (Hörfunk-Volontärsjahrgang 2006)
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Pater-Wolfgang-Seibel-Preis 2006
Kategorie Print: Andrea Schulz-Colberg (Volontärsjahrgang 2005)
Kategorie Hörfunk/Fernsehen: Simon Schäfer (Stipendiaten-Jahrgang 2003)
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Pater-Wolfgang-Seibel-Preis 2005
Kategorie Print: Katja Auer (Volontärsjahrgang 2005)
Kategorie Hörfunk/Fernsehen: Marc Weyrich (Hörfunk-Volontärsjahrgang 2005)
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Pater-Wolfgang-Seibel-Preis 2004
Kategorie Print: Lucas Wiegelmann (Stipendiaten-Jahrgang 2004)
Kategorie Hörfunk/Fernsehen: Karin Becker (Stipendiaten-Jahrgang 2002)
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